Besuch auf dem Biolandhof der Familie Bichler in Salgen

Wagen

„Wissen wo´s herkommt“, so lautet das Motto des Bio-Rings Allgäu e. V., deshalb wurde eine Hofbegehung zusammen mit der Familie Bichler organisiert.
Schon seit Jahren beliefert Fritz Bichler die Bio-Ring Mitglieder mit Früh- und Lagerkartoffeln.
18,5 ha werden bewirtschaftet, davon ist die Hälfte Grünland. 7 Mutterkühe mit Stier und Nachzucht verwerten das Grünland. Die Tiere werden im Alter von 2 Jahren als Ochsen oder Färsen geschlachtet und als 10kg Pakete (gemischte Fleischstücke)  direkt an Kunden verkauft.
Fam. Bichler hat schon in allen Bereichen diesen Weg der Vermarktung vorgezogen und den direkten Kontakt zu den Kunden gesucht, auch wenn das sehr arbeitsaufwändig ist.

An Feldfrüchten werden neben Kleegras zur Gründüngung, verschiedene Getreidesorten, wie Sommer und Winterweizen, Roggen, Nackthafer und Dinkel der Sorte Oberkulmer Rotkorn, eine sehr alte Sorte angebaut. Daneben noch Lagergemüse, wie Zwiebeln, Karotten, rote Beete, Sellerie, Pastinaken. Verkauft wird alle 14 Tage auf dem Wochenmarkt in Obergünzburg. Im Sommer auch noch, was aus dem großen Bauerngarten so anfällt.
Das Getreide, alles Backqualität geht auch an örtliche Bio-Bäckereien.
Die wichtigste Frucht sind aber mit 2ha Fläche die Kartoffeln, zehn verschieden Sorten von frühen bis Lagerkartoffeln, mehlig oder festkochend und das ganze Jahr über. Dafür gibt es ein eigenes Kühllager mit Befeuchtung. Beliefert werden auch viele Naturkostläden.

20 Besucher fanden sich bei der Hofführung ein, die meisten alte Stammkunden, die einfach mal wissen wollten, wo ihr Gemüse, Getreide oder die Kartoffeln so wachsen. Zum Abschluss der kleinen Rundfahrt gab es noch Kaffee und selbst gemachten Kuchen, was auch gerne angenommen wurde.