Über uns Gentechnik Projekt Bio-Brotbox Bio-Bauernmärkte
Demo: wir haben es satt
DEMO SA 22.1.2011
Start 12 Uhr Berlin HBF Abschluss Brandeburger Tor
NEIN ZU GENTECHNIK
TIERFABRIKEN
DUMPING-EXPORTEN
Bio-Ring Allgäu e.V.
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten!
Während der Messe „GrüneWoche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 die EU-Landwirschaftsminister und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF & Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft vorantreiben. Das heißt: Gentechnik, Mega-Mastställe und Dumping-Exporte. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe – überall.
Deshalb ruft der BUND zusammen mit starken Partners zur Demonstration am 22. Jan. in Berlin auf.
Diese Agrarpolitik haben wir satt!
Deshalb fahren wir zur Demo nach Berlin
Samstag, den 22. Januar 2011 um 12 Uhr

Unser Angebot:
Busfahrt in modernem Reisesbus und Übernachtung in 3-,4-, und 5-Bett-Zimmern mit Dusche und WC sowie Frühstück in einem Jugendgästehaus in Berlin-Wedding, Antwerpener Str. 40, www.jgh-berlin.de. Tel.: 030-49 10 22 430/40 Fax: 030-4 51 03 37

Kosten pro Person 75€, Ermäßigung auf Anfrage, Solidaritätspreis 85€.

Überweisung mit deutlich lesbarem Namen auf folgendes Konto:
Bio-Ring Allgäu e. V. Nr. 5008883, SPK Allgäu, BLZ 73350000, Stichwort „Demo Berlin”

Keine Mitfahrt ohne Anmeldung und Bezahlung – Sie erhalten von uns eine Bestätigung!

Anmeldung
Mit Namen und Telefon & Einstiegsort an Bio-Ring Allgäu e. V.,
Untere Eicherstr. 3, 87435 Kempten, info@bioring-allgaeu.de, Tel. 0831/22790
Fax: 0831-54021317.
Vom 23. Dez. bis 10 Jan.2011 bitte bei Werner Lettmaier anmelden:
Tel. 08388 374 werner.lettmaier@t-online.de

Unser Bus kommt aus Peißenberg, fährt über Marktoberdorf nach Kempten und auf der A7 über einen Abstecher nach Aichstetten (bei Bedarf) Halt in Ulm, Langenau weiter nach Berlin.
Geplanter Ablauf:
Abfahrt in Marktoberdorf 22:30 Uhr, Kempten um 23 Uhr.
Rückfahrt So. Berlin 11 Uhr.

Darüber hinaus gibt es natürlich zahlreiche Möglichkeiten, nach der Kundgebung den Nachmittag und Abend in Berlin zu verbringen, unter anderem den Besuch der Grünen Woche (am Samstag bis 20 Uhr geöffnet, Happy Hour Karte ab 14 Uhr für 8 €).

Geschätzte Fahrtzeit ab Kempten 10 Stunden.

Die Firma Rapunzel unterstützt uns mit hauseigenen Spezialitäten!!!

Zum Herunterladen: Demoaufruf.pdf [437 kB]
Zum Herunterladen: Pressemitteilung [587 kB]

GENial! - Allgäu ohne Gentechnik!

Aktuell ist einer unserer Arbeitsschwerpunkte das Thema Gentechnik. Fast 80 Prozent der Bevölkerung lehnen in Deutschland Gentechnik ab, weil unkalkulierbare Gesundheitsrisiken, ökologische Schäden und Abhängigkeit der Bauern von Agrarkonzernen drohen.

Wir koordinieren und treiben die Bildung einer gentechnikfreien Region Allgäu voran in dem:

  • wir Verbraucher und Landwirte über die Gefahren der Gentechnik informieren
  • wir Informationen über gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung bieten
  • wir uns bei Politikern für ein gentechnikenfreies Allgäu einsetzen
  • wir den Protest von Verbänden, Bürgern und Landwirten vernetzen
  • wir organisieren den AK Gentechnik

Unterschreiben auch Sie die Selbstverpflichtungserklärung und dokumentieren Sie so Ihren politischen Willen!
Hier könen Sie die Selbstverpflichtungserklärung kostenlos herunterladen:
Selbstverpflichtungserklärung für Landwirte [85 kB]
Selbstverpflichtungserklärung für Gärtner [493 kB]
Selbstverpflichtungserklärung für Jäger [493 kB]
Selbstverpflichtungserklärung für Verbraucher [564 kB]

Weitere Aktivitäten im Allgäu unter:
www.genfrei-sued.de
www.gentechnikfreie-bodenseeregion.org
www.gentechnikfreie-region-weilheim-schongau.de


Äußern Sie Ihren politischen Willen! Äußern Sie Ihren politischen Willen! Äußern Sie Ihren politischen Willen!

Was ist Gentechnik ?

Man unterscheidet drei Arten von Gentechnik:

Rote Gentechnik
Die Anwendung erfolgt in der Medizin zur Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren und Arzneimitteln (Anwendung in geschlossenen Systemen).

Weiße Gentechnik
Die Nutzung gentechnisch veränderter Mikroorganismen zur Herstellung von Enzymen, Vitaminen, Hefen oder Feinchemikalien für industrielle Zwecke, in der Mikrobiologie und der Umweltschutztechnik (Anwendung in geschlossenen Systemen).

Grüne Gentechnik oder Agro-Gentechnik
Nutzpflanzen werden gentechnisch verändert. Dabei werden zum Teil artfremde Gene in das Erbgut der Pflanzen eingebaut. Gentechnisch veränderte Pflanzen verbreiten sich durch Pollenflug unkontrolliert über weite Strecken in der Natur. Auskreuzungen sind nie mehr rückholbar. Geforscht wird auch an transgenen Tieren, z.B. Schweinen, Kühen oder Fischen.

Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.transgen.de
www.umweltinstitut.org
www.keine-gentechnik.de

Wie funktioniert's ?

Das Erbmaterial aller Lebewesen ist nach dem gleichen Code aufgebaut. Bei der Gentechnik wird Erbmaterial isoliert und neu kombiniert. Bakterien-Gene werden z.B. in Sojabohnen eingebaut. Es entstehen Pflanzen, die in der Natur nie vorkommen würden. Dabei funktioniert Erbgut auf viel kompliziertere Weise als ursprünglich erwartet. Einzelne Gene beeinflussen nicht eine, sondern oft mehrere Eigenschaften einer Pflanze.

Was ist auf dem Markt?

Weltweit sind an gentechnisch veränderten Pflanzen zur Zeit Raps, Mais; Soja und Baumwolle zugelassen. Geforscht wird u.a. an Weizen, verschiedenen Gräsern, Obst- und Gemüsesorten sowie Tieren. In Europa darf bisher nur der gentechnisch veränderte Mais MON 810 angebaut werden.

Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.greenpeace.de
www.einkaufsnetz.org
www.gen-ethisches-netzwerk.de

Welche Vorteile werden häufig genannt?

  • mehr Arbeitsplätze, aber
    Gentechnik ist eine Rationalisierungstechnik. Deshalb sind keine Impulse für den Arbeitsmarkt zu erwarten.
  • weniger Pflanzenschutzmittel, aber
    dies ist, wie das Beispiel USA zeigt, nur von kurzer Dauer. Inzwischen ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Vergleich zu der Zeit vor Einführung der Gentechnik um fast 12% gestiegen.
  • höhere Hektar-Erträge, aber
    Ertragssteigerungen sind nur zu 30 bis 40% genetisch bedingt. Umweltfaktoren wie z.B. das Wetter und die Bodenqualität sind entscheidender. Dies bestätigen auch die Erfahrungen der Landwirte in USA. Zudem sind durch Resistenzbildung Superunkräuter entstanden.
  • bekämpft Hungersnöte, aber
    Gentechnikpflanzen sind keine Grundnahrungsmittel der Armen, über 90% landen in den Futtertrögen der Industrieländer. Gentechnik zielt auf eine industrielle Landwirtschaft ab. Solches Saatgut ist für die Kleinbauern in Entwicklungsländern zu teuer.
Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.brotfuerdiewelt.de

Welche Risiken sind möglich?

Ökologische Risiken
Durch den unkontrollierten Pollenflug können die gentechnisch veränderten Pflanzen auf verwandte Kultur- und Wildpflanzen auskreuzen. So bedrohen sie die Artenvielfalt, die Reinheit traditioneller Sorten und gefährden die Bienen. Die langfristigen Auswirkungen sind hier noch nicht erforscht.

Gesundheitliche Risiken
Gentechnisch veränderte Organismen sind angeblich gesundheitlich unbedenklich. Weltweit gibt es aber bisher keine Langzeitstudien über die Auswirkungen genmanipulierter Pflanzen auf Mensch und Tier. Gentechnische Veränderungen am Erbgut sind deshalb riskant, weil neue Proteine entstehen, die allergen wirken können.

Ökonomische Risiken
Landwirte und Lebensmittelhersteller, die auf gentechnikfreie Produkte setzen, würden Märkte verlieren, da über 70% der Bevölkerung Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Organismen ablehnen. Gentechnisch veränderte Organismen werden weltweit patentiert, so dass die Hersteller jedes Jahr neu Lizenzgebühren verlangen können. Dies bietet neue Möglichkeiten der Marktbeherrschung und führt die Landwirte in die Abhängigkeit.

Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.keine-gentechnik.de
www.umweltinstitut.org
www.bundnaturschutz.de

Die Sache mit der Kennzeichnung

Kennzeichnungspflicht besteht bei Lebensmitteln,

  • die GVO enthalten (z.B. Sojamehl aus gentechnisch verändertem Soja)
  • die aus GVO bestehen (z.B. gentechnisch veränderter Süßmais)
  • die aus GVO hergestellt werden (z.B. Speiseöl aus gentechnisch verändertem Raps)
  • die Zutaten enthalten, die aus GVO hergestellt werden (z.B. Schokolade mit Lecithin aus gentechnisch veränderten Sojabohnen)
Milch, Fleisch, Eier von Tieren, die nicht mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert wurden, können mit dem Begriff „ohne Gentechnik“ ausgelobt werden.

Lebensmittel, die mit Hilfe von GVO oder GVO-Produkten hergestellt wurden, in denen diese GVO jedoch nicht mehr enthalten sind, müssen nicht gekennzeichnet werden (z.B. Vitamine, die mittels gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt wurden).

Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.verbraucherzentrale-bayern.de

Warum eine gentechnikfreie Anbau- und Fütterungsregion?

  • Koexistenz von gentechnikfreien und gentechnisch veränderten Organismen ist letztlich nicht möglich, weder auf dem Feld (Pollenflug) noch in der Verarbeitung (Verschleppung, Durchmischung).
  • Die Wahlfreiheit der Bauern beim Anbau und die Freiheit der Verbraucher bei der Auswahl der Nahrungsmittel würde immer mehr eingeschränkt, da das Angebot an gentechnikfreien Lebensmitteln immer kleiner würde.
  • Die Gründung einer gentechnikfreien Region kann dieser Entwicklung entgegenwirken und so dem Willen der Verbraucher, die zu über 70% Gentechnik in der Nahrung ablehnen, Rechnung tragen.
  • Bis jetzt erfolgt die Gründung einer solchen Region auf freiwilliger Basis. Im Allgäu ist es sehr wichtig, die Fütterung mit einzubeziehen, um so die gentechnikfreien Regionen, aus denen die Futtermittel stammen, zu unterstützen, bzw. den Markt für solche Futtermittel zu stärken.
Eine Liste mit Futtermittelhändlern, die nach eigenen Angaben gentechnikfreie Rohstoffe verarbeiten, können Sie hier als PDF herunterladen [47,3 kB].

Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.gentechnikfreie-regionen.de
www.zivilcourage.ro

Was kann ich als Verbraucher tun?

Machen Sie „Politik mit dem Einkaufskorb“!

  • Kaufen Sie dort ein, wo die Herkunft bzw. die Herstellung der Lebensmittel nachvollziehbar ist oder Ihnen darüber ausreichend Auskunft gegeben werden kann! Wenn Sie grundsätzlich auf regionale Herkunft achten, können Sie diese Informationen meist sehr einfach bekommen. Der Bio-Einkaufsführer für das Allgäu vom Bio-Ring Allgäu e.V., Kempten wäre als ein Beispiel zu nennen.
  • Lesen Sie das „Kleingedruckte“ auf der Verpackung. Wenn Sie die Worte „...gentechnisch verändert...“ finden, sehen Sie genauer hin!
Mehr Hintergrundinformationen finden sie unter:
www.einkaufsnetz.org

Äußern Sie Ihren politischen Willen!

  • Unterschreiben Sie die Selbstverpflichtungserklärung und dokumentieren Sie so Ihren politischen Willen!
  • Unterstützen Sie die Initiativen vor Ort wie z.B. das Bündnis gentechnikfreie Anbauregion Bodensee-Allgäu-Oberschwaben (www.genfrei-sued.de) oder den Bio-Ring Allgäu e.V. (www.bioring-allgaeu.de).
  • Werden Sie selbst aktiv!

Informieren Sie sich!

Schicken Sie uns doch eine E-Mail:  info@bioring-allgaeu.de
© Bio-Ring Allgäu e.V., erstellt von Fischer K.