Kühe ohne Hörner?

Früher erkannten die Bauern an schönen Hörnern ein Zeichen für gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit einer Kuh. Deshalb gehörten harmonisch ausgebildete Hörner zum Zuchtziel der Bauern. Sie waren stolz auf schöne Hörner bei ihrem Vieh.

Dadurch wurden Kühe mit Hörnern zum unverwechselbaren Kennzeichen einer viehreichen Region, besonders hier im Allgäu und im Brauchtum.
Mit der Einführung des Laufstalls ging man wegen zunehmender Rationalisierung Gewinnmaximierung und der befürchteten Verletzungsgefahr dazu über, Rinder zu enthornen.

Nicht alle Bauern heißen diese Entwicklung gut. So entstand innerhalb des Bio-Rings Ende 1998 ein selbstständig agierender Arbeitskreis Hörner tragende Kühe, der aufzeigen möchte, das Viehhaltung mit behornten Kühen durchaus möglich ist.

Vortrag Hörner

Demeter Bäuerin Susanne Schwärzler hält Vorträge zum Thema Kühe mit Hörnern. Kontakt über die Geschäftsstelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichungen des Arbeitskreises:
Das Heft  „Die Kuh und ihre Hörner“ sorgte für viel Wirbel. In ganz Deutschland, auch in den Alpengebieten der Schweiz und Österreich, findet die Broschüre großes Beachtung. 2010 wurde die 3. Auflage gedruckt

Das 2.Heft “ Die Kuh braucht ihre Hörner!“ ist ausführlicher und enthält mehr Untersuchungen.
Beide Hefte können über den Bio-Ring bezogen werden.

Bei Bestellungen für die Schweiz wenden Sie Sich bitte an info@alpsicht.ch

 

Die Kuh und ihre Hörner

Erfahrungen und Untersuchungen
In ihrer ersten Broschüre kommen die Landwirte selbst zu Wort und vertreten ihre Ansichten und Meinungen. Aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen berichten die Bauern, warum es so wichtig ist, das die Kuh ihre Hörner behält. Sehr schöne Erzählungen über das Verhalten der Tiere in der Herde und zum Menschen verleihen der Broschüre einen Zauber, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Preis: 2 Euro (Schutzgebühr)

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Die Kuh braucht ihre Hörner!

 

Weiterführende Untersuchungen
In Heft 2 veröffentlicht der Arbeitskreis die Ergebnisse weiterführender Untersuchungen mit behornten und unbehornten Kühen. Zusätzliche Beobachtungen und Erzählungen der Autoren runden die Broschüre ab.

Preis: 3 Euro (Schutzgebühr )

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bedeutunghornDie Bedeutung der Hörner für die Kuh

Die Broschüre fasst Grundlagenkenntnisse und Beobachtungen von bio-dynamischen Bäuerinnen und Bauern und Forscherinnen und Forschern zur Anatomie, Physiologie, Entwicklungsbiologie und Funktion der Hörner der Kuh zusammen. Die Informationen und Illustrationen bieten Rindviehhalterinnen und -haltern eine Hilfestellung bei der Klärung der Frage, ob Kühe Hörner tragen sollen oder nicht.

Download kostenlos unter:
https://www.fibl.org/de/shop/artikel/c/rindvieh/p/1662-kuhhorn.html

Einzelpreis (inkl. MwSt., zzgl. Porto und Verpackung): 7€
in der Geschäftsstelle erhältlich

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ISBN 978-3-03736-272-3

 Filme zum Thema von Bertram Verhaag

72dpi_COVER_DasLiebeRINDVIEH(Dokumentarfilm 45 min., DVD)
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it Franz-Josef Kögel, Walter und Susanne Schwärzler, Josef Notz und Dr. Rupert Ebner
„Lasst mich Bauer sein, früher war ich Zerstörer“, sagt Franz-Josef Kögel und streichelt seine Kühe. „Früher hab ich Hochleistung von ihnen gefordert, sie das ganze Jahr in den Stall gesperrt, mit Kraftfutter und Medikamenten vollgestopft, sie enthornt – bis sie krank wurden.“ Franz-Josef Kögel hat umgestellt – sich und seine Kühe: Täglicher Weidegang, nur Gras und Heu als Futter und keine Enthornung mehr. Sie geben zwar weniger Milch, sind aber gesund und leben länger. Genauso denken und handeln immer mehr Bauern im Allgäu und kehren der Hochleistungsmilchwirtschaft den Rücken zu.
Gegen das grausame Enthornen machen sich auch Familie Schwärzler und Familie Josef Notz stark. Haltungs- und Lebensbedingungen sollten dem Tier angepasst werden und nicht umgekehrt.
Selbst Tierärzte, wie der Neuburger Tierarzt Dr. Rupert Ebner, wollen den Rindern die Hörner nicht mehr nehmen, nur damit mehr Tiere in einen Stall passen. Schöne Aussichten – hoffentlich nicht nur fürs Allgäu, wo man wieder viele Kühe mit Hörnern auf der Weide sehen kann.

Preis: 16,90€ zuzügl. Porto zu bestellen bei Denkmalfilm: http://shop.denkmalfilm.tv/
Denkmal-Film Verhaag GmbH, Herzogstr.97, D-80796 München, Telefon +49 (0)89 – 52 66 01

„Vom Glück der Kühe     Naturgemäße Rinderzucht (Dokumentarfilm 52 min., DVD)Vom Glück der Kühe

Ein Film von Bertram Verhaag im Auftrag des Forschungsinstitut für ökologische Tierzucht und Landnutzung e.V. (FIT)
Dokumentarfilm 45min

Nicht nur die Kühe haben Glück, wenn sie naturgemäß und artgerecht ohne leistungsförderndes Futter oder gar Medikamente gehalten werden. Bertram Verhaag zeigt uns in seinem Film, dass auch die Tierhalter und letztendlich die Konsumenten von Glück sprechen können, wenn immer mehr Bauern nach den Richtlinien der naturgemäßen Rinderzucht nach Prof. Dr. Dr. Frederik Bakels arbeiten.
Unerwartet schließt wohl jeder bei den wunderbar beobachtenden, fast malerischen Aufnahmen Kühe in sein Herz und entdeckt ihre Schönheit. Die Besitzer und Züchter dieser glücklichen Kühe beurteilen die Tiere nach ihrer Lebensleistung und nicht nach kurzfristigen Höchstleistungen. Durch diese Weitsicht leben ihre Rinder sehr viel länger, bringen mehr Kälber zur Welt und erfreuen sich einer eisernen Gesundheit. Sie verwerten Heu und Gras zu gesunder, verträglicher, wertvoller Milch und brauchen kein umweltbelastendes Sojakraftfutter.
Nur wenige Wissenschaftler wie Dr. Günter Postler kämpfen Seite an Seite mit einer wachsenden Zahl bemerkenswerter Bauern für eine ethisch vertretbare Rinderzucht, die Rinderzucht auf Lebensleistung! Die Protagonisten des Films machen nicht nur Mut zur Veränderung sondern auch Mut, scheinbar Eingefahrenes zu hinterfragen, mit einem klaren Blick auf das wirklich Wesentlich

Preis: 16,90€ zuzügl. Porto zu bestellen bei Denkmalfilm: http://shop.denkmalfilm.tv/
Denkmal-Film Verhaag GmbH, Herzogstr.97, D-80796 München, Telefon +49 (0)89 – 52 66 01
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Zur Allgäuer Braunviehkuh gehören zweifellos Hörner. Schöne Hörner waren ein Zeichen für gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit einer Kuh.

Sollten Sie Interesse an diesem Thema haben und wenn Sie uns in unserer Arbeit unterstützen möchten oder einfach nur Ihre Meinung uns mitteilen wollen, so wenden Sie Sich doch an den Bio-Ring Allgäu, der als Anlaufstelle für den Arbeitskreis „Hörner tragende Kühe“ arbeitet.